Dienstag, 18. Oktober 2016

Pilze drinnen und draußen


Nach einem herrlichen Sommer ist der heurige Herbst für mich, zumindest wettermäßig, eine herbe Enttäuschung. Statt goldenem Licht, angenehmer Wärme und farbenfrohen Blättern, auf die ich mich schon gefreut habe, gibt es heuer mehr Nebel, Kälte, Regen und dafür aber auch sehr viele Grauschattierungen, die auch etwas für sich haben. Was diesen Herbst allerdings besonders macht, ist, dass ich meine Waldspaziergänge heuer zum ersten Mal gemeinsam mit dem kleinen Philipp machen kann. Mit gerade Mal zehn Monaten konnten wir ihm die bizarren Holzstämme, an denen sich unzählige rotbraune Pilze fröhlich angesiedelt hatten, noch nicht aus der Nähe zeigen, weil er wahrscheinlich daran gezogen und sie dann in den Mund gesteckt hätte, aber zu einer Dekorationsidee für Zuhause habe ich mich allemal inspirieren lassen.



 
 
Die Pilze, die, neben Zierkohl und einem anderen Laubgewächs in alten Suppenterrinen, zuerst aus kleinen Holzstämmen auf einer länglichen Silberschale wuchsen, siedelten nun in eine Glasschale mit rostfarbenem Gitterdeckel. Im Wald habe ich auch herrliche Baumrinden entdeckt, die praktischerweise gleich im Stauraum des Kinderwagens gelandet sind, und sich gut um die Glasschale machen. Da riecht man fast den modrigen Geruch des Waldbodens ...

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