Montag, 29. August 2016

Fisch, Mandeln und Weinbergpfirsiche


Heute war einer dieser Tage, die ich eigentlich gar nicht mag - drückend schwül und gleichzeitig stark bewölkt. Die Energie aller sinkt, eigentlich möchte jeder nur schlafen. Aber so einem Wetter muss man, zumindest zu Ende eines solchen Tage, ein Schnippchen schlagen - und das am besten mit einem guten Essen. Heute habe ich Kabeljaufilet auf Artischocken-Mandel-Püree, garniert mit Mandelblättchen, etwas Fleur de Sel, Piment d'Espelette und Schnittlauch, ausprobiert. Den Schnittlauch würde ich dazu nicht mehr machen, der gefiel mir dazu nicht allzu gut. Dafür habe ich das Artischocken-Mandelpüree, das laut Rezept nur mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt wird, mit Muskatnuss und einem Hauch Zimt abgeschmeckt. Muskatnuss passt, wie ich finde, perfekt zu allem Hellen in cremiger Konsistenz, von Erdäpfelpüree bis zur Bechamelsauce. Außerdem denke ich bei Muskatnuss immer sofort an Louis de Funès und muss jedes Mal lachen. Und ich finde, man muss viel mehr lachen!




 
 
Als Dessert gab es Flammkuchen mit Weinbergpfirsichen, die gerade den Höhepunkt ihrer Süße erreicht haben. Auf einer Topfen-Sauerrahm-Creme könnte man ihnen mit ein bisschen Zitrone noch ein wenig Säure geben, aber nach einem so anstrengenden Tag war mir nach reiner Süße. Stattdessen kamen die vom Fisch übriggebliebenen Mandelblättchen darauf.
 
 
 



 
Der unsterbliche Louis de Funès
 

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